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ÖBB Inventarhalle

ÖBB Inventarhalle
Wien

Bei der Inventarhalle handelt es sich um ein zweistöckiges Backsteingebäude aus dem Jahr 1860. Die Liegenschaft wurde ursprünglich als Werkstätte für Lokomotiv- und Waggonfertigung errichtet. Ziel der Generalsanierung ist die Schaffung einer modernen und zeitgemäßen Bürofläche nach aktuellem Stand der Technik.

Bauherr: ÖBB – Infrastruktur
Fläche : 4.700 m²
Zeitraum: 2024 – laufend

Der Innenraum besteht aus einer aufgelösten Skelettkonstruktion aus Gusseisenstützen sowie Holzträgern, auf denen historische Tramdecken auflagern. Das Dachgeschoß wird ausgebaut, um zusätzliche Flächen für Veranstaltungsräumlichkeiten und repräsentative Büroräume zu schaffen. Das äußere Erscheinungsbild bleibt bei der Sanierung weitestgehend erhalten. Die bestehende Fassade wird gereinigt, partiell sandgestrahlt und imprägniert. Die ursprünglichen Fensteröffnungen werden wieder hergestellt und in quarzgrau ausgeführt, um Akzente zum karminroten Mauerwerk zu setzen.

Ein neuer Haupteingang führt in das großzügige Foyer, das sich nach Osten in Richtung des Elisabeth-Sundt-Platzes öffnet. Ein zentral liegender Fahrstuhl ermöglicht die künftige barrierefreie Erreichbarkeit aller Geschosse. Die vertikale Erschließung erfolgt über zwei Stiegenhäuser und einen Lastenaufzug, welcher erneuert wird. Der Innenausbau erfolgt in Mauerwerk und Leichtbauweise und wird mit künftigen Nutzern abgestimmt. Die Gestaltung der Außenanlagen erfolgt im Stil der angrenzenden Park- und Freiflächen und wird zukünftig als halböffentlicher Raum genutzt.