Das städtebauliche Konzept der Gesamtanlage sieht den etappenweisen Um- und Zubau des bestehenden Krankenhauses auf einem nach Süden fallenden Hang vor. Das Grundstücksareal wird in drei Zonen gegliedert und entsprechend funktional organisiert.
Klinikum Wels-Grieskirchen
Krankenhaus St. Franziskus
Grieskirchen
Bauherr: Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH
Die Nordzone umfasst Intensivbehandlung mit OP-Trakt, Intensivstation und Kreißsälen. In der Mittelzone befinden sich Ambulanzen sowie bestehende bzw. erweiterte Stationen der Internen, Chirurgie und Gynäkologie/Geburtshilfe. Die Südzone beinhaltet Eingangshalle, Verwaltung, Küche, Stationserweiterungen sowie den Altbau mit Schloss Reinleiten. Der etappenweise Ausbau erfolgte von Nord nach Süd, wodurch begrenzte Baustellenbereiche entstanden und die Krankenhausfunktion während des gesamten Ausbaues erhalten blieb.
Die Situierung und Erweiterung der Behandlungsbereiche ergab sich in unmittelbarer Nähe zur Internen, sowie zur Geburtenstation und wurde daher im nördlichen Bereich angeordnet. Dies bedeutet gleichzeitig die Anordnung eines Großteils der Neubaukubatur im Norden mit dem gewünschten Effekt der Freihaltung des südlichen Parkareals. Gemäß Flächenwidmungsplan blieben der südliche Wald sowie die bestehenden Grünanlagen mit ihrem Baumbestand erhalten, während das Schloss Reinleiten renoviert und saniert wurde und nun Verwaltung sowie Schulungszentrum beherbergt.





